Die Brauhaus Geschichte

Von einer Zapfsäule zum Zapfhahn

Seit der Eröffnung des Brauhaus Ernst August im Jahr 1986 haben wir viel getan. Mit mehr als 300.000 zufriedenen Gästen und bis zu 600.000 Litern Ausstoß pro Jahr hat sich unser kleines Familienunternehmen erst zum erfolgreichsten Brauereikonzept Norddeutschlands und dann zum Vorbild vieler Bier-Brauer entwickelt.

Der Brauhaus-Pionier Rainer Aulich bewies 1986 gastronomischen Mut und verwirklichte seine Vision einer familiär geführten Gasthausbrauerei. Die Kombination aus selbstgebrautem und frisch gezapftem Hanöversch, ausgeschenkt in einer gastfreundlichen Atmosphäre ist eine Idee, die Hannoveraner und Gäste aus aller Welt von Anfang an begeisterte.

Mut bewies Rainer Aulich aber nicht nur mit der Brauhaus-Eröffnung in einer ehemaligen Tankstelle, sondern auch während der Einweihungsparty. So gab es zur Premiere ausschließlich Hanöversch zu trinken. Sonst nichts. Und das floss vom ersten Tag an in Strömen. Bierseidel stapelten sich teilweise in drei Etagen auf den Tabletts. Ein fordernder Job für die Kellner, die sich damals noch mit Trillerpfeifen ihren Weg durch die durstige Menge bahnten. Pfiffig waren auch die Gäste selbst, die aufgrund des großen Andrangs auf den Sudkesseln und der Pergola ganz neue Sitzgelegenheiten für sich entdeckten.

Das Brauhaus Ernst August startete damals zwar nur auf der Hälfte der heutigen Fläche, aber das tat dem Erfolg keinen Abbruch. Im Gegenteil, die Gäste standen teilweise bis zu 50m Schlange! Damals wie heute treffen sich von Hannoveranern über Stadtbesucher bis hin zu Geschäftsreisenden und Messegästen aus aller Welt. An 365 Tagen im Jahr! Darunter auch die großartigen irischen Fußballfans zur EM 1988, die es tatsächlich schafften, einen kompletten Biertank leerzutrinken, und sich nach der mehrtägigen Party mit Handschlag und Umarmungen vom Brauhaus-Personal verabschiedeten. Die Prominenz aus Fußball, Showbusiness und Politik gab sich ebenfalls die Brauhaus-Klinke in die Hand – von Hannover 96 bis Bayern München, von den Scorpions bis Peter Maffay und von Schröder bis Schäuble. Auch der royale Hochadel war bereits zu Besuch. So feierten jüngst Ernst August Erbprinz von Hannover und Ekaterina Malysheva ihre Polterhochzeit in den Räumlichkeiten des Brauhauses.

Da im Ernst August nicht nur Namensgeber, sondern auch jeder Gäste König ist, kam man den Wünschen der Gäste nach mehr Platz und Vielfalt gerne nach. So wurden 1995 der Gastraum und die Brauerei vergrößert und separationsfähige Räume geschaffen. Auch das Unterhaltungsangebot wurde über die Jahre stetig ausgebaut und bietet heute mit Live-Musik, Partys, Fußballübertragungen und einem breit gefächerten Bühnenprogramm Events für jeden Geschmack.

Ein weiterer Meilenstein war die Übergabe der Geschäftsleitung, die Rainer Aulich 2010 seinen Söhnen Hannes und Phillipp Aulich übertrug. Beide sind von Kindesbeinen an aktive Begleiter der Brauhaustradition und brachten frisches Herzblut und jede Menge Elan ins Brauhaus, ohne dabei altgewachsene Werte aus den Augen zu lassen. So erweiterten die Brüder das Live-Programm, veranstalten Unplugged Abende, Comedy Nights, Poetry Slams und vieles mehr. Auch das Angebot der hausgebrauten Hanöversch Bier-Spezialitäten wurde von der jungen Geschäftsführung um die Sorten Weizen, Mai-Bock, Roter Saphir, Bernstein und Winter noch einmal kräftig erweitert. Ganz neu im Brauhaus-Programm ist Johann’s Wilde Kräuter, ein feiner und regional hergestellter Kräuterlikör von höchster Qualität.

Der einzigartige Mix aus Brauerei, Restaurant, Café und Live-Club hat das Brauhaus Ernst August mit mehr als 300.000 zufriedenen Gästen und bis zu 600.000 Litern Ausstoß pro Jahr zum erfolgreichsten Brauereikonzept Norddeutschlands gemacht – und zu einer gastronomischen Institution, die man in Hannover ganz einfach besucht haben muss. Damit das so bleibt, werden Hannes und Phillipp Aulich ganz im Sinne ihres Vaters die Traditionen bewahren und gemeinsam mit dem Brauhaus-Team weiterhin Gutes noch besser machen.

 

Ihr Brauhaus-Team
mit Hannes & Phillipp Aulich

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